Unsere Kirche

Erbaut wurde unsere Kirche in Großwolde etwa zwischen 1250 und 1350. Die zum Bau genutzten Steine stammen dabei zum Teil von einer Vorgängerkirche, welche im jetzigen Hammrich stand und aufgrund des steigenden Grundwassers dort nicht weiter genutzt werden konnte. Zum Bau einer neuen Kirche am jetzigen Standort wurde die Vorgängerkirche abgetragen.

Der Taufstein aus Bentheimer Sandstein stammt ebenfalls etwa aus dem Jahre 1250 und wird noch heute zur Taufe unserer Gemeindeglieder genutzt.

In den Jahren 1969 / 1970 erfolgte eine Grundrenovierung der Kirche, die Kanzel wurde von der hohen Mitte der Ostwand an die jetzige nordöstliche Position verlegt. Außerdem wurden zwei Fenster an der Ostseite vermauert und Nischen freigelegt, die Beleuchtungskörper und das Dach wurden erneuert.

Zu bewundern ist weiterhin ein sogenanntes Hagioskop, welches im Jahre 2003 wieder freigelegt und mit einer Glasscheibe versehen wurde. Dieses kleine Fenster in der Seitenwand auf Höhe des früheren Altarbereiches gewährte im Mittelalter den Kranken, die nicht an der Messe teilnehmen durften, den Blick auf die heilige Eucharistiefeier in der vormals katholischen Kirche. So erlaubt es auch heute wieder freien Blick in den Altarraum.

Unsere Orgel wurde in den Jahren 1883 / 1884 von Gerd Sieben Janssen als sein letztes Werk geschaffen. Die Orgel ist überwiegend original erhalten. Eine Renovierung erfolgte im Jahr 1993 durch die Fa. Heberlein aus Uttum.

Für Zusammenkünfte der Gruppen und Kreise, Konfirmandenunterricht etc. steht in der Kapellenstraße 29 in Großwolderfeld ein Gemeindehaus zur Verfügung. Hier können auch Gottesdienste gehalten werden.

 

  • Erbaut zwischen 1250 und 1350, zum Teil aus Steinen einer älteren Kirche, die im jetztigen Hammrich (Hof Sanders) stand
  • Taufstein aus Bentheimer Sandstein, ca. aus dem Jahr 1250.
  • Grundrenovierung der Kirche 1969/70 (neues Gestühl, Fußbodenheizung, Verlegung der Kanzel von der hohen Mitte der Ostwand an die jetztige nordöstliche Position, Vermauern von zwei Fenstern an der Ostseite, Freilegung der Nieschen, neue Beleuchtungskörper, neues Dach)
  • 2001 neue Gasheizung: Untersitzheizung
  • 2003 ein sogenanntes Hagioskop wurde freigelegt. Es verschaffte denen, die in alter Zeit keinen Zugang zur Kirche bekamen, einen Blick in den Altarraum.
  • Orgel, erbaut um 1890 von Firma Janssen Aurich, Renovierung der Orgel 1993 durch Firma Heberlein, Uttum
  • Kennzeichen einer reformierten Kirche: Kein Altar, sondern ein Abendmahlstisch, keine Bilder, das Kircheninnere ist ganz auf die Kanzel ausgerichtet